Literatur im Erzgebirge - Literatura v Krušných Horách

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Liebe Freunde von "Literatur im Erzgebirge",

allen , die sich um diese Literatur bemühen, die an der Gestaltung von Projekten beteiligt sind, die eigene und andere Literatur vortragen, die versuchen, die Literatur den Menschen ein wenig nahe zu bringen, denen möchte ich Grüße schicken und Ihnen alles Gute wünschen.

1. Strophe vom Gedicht

Ein neues Jahr

Du neues Jahr, was bringst du mir?
Viel Fragen trag' ich, stell' sie dir!
Zukunft bleibt für jeden offen,
sie bietet an und lässt uns hoffen.

2011 Karla Haubold


Die Baldauf Villa mit "Literatur im Erzgebirge" wünscht allen Autoren, Hobbyautoren und Freunden der erzgebirgischen Literatur ein Frohes Fest, schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Weinachten


Weihnachtsgrüße 2016 von Erzgebirgsautoren

Mira Bergen schrieb am 20.12.

´S enzsche Backl

Dr Achim wor e werklich schinner
Rupprich fir gor viele Kinner.
Am Heiligohmd, Gohr fir Gohr,
egol, wos grod fir Watter wor,
do zuch r lus, meist schu racht frieh,
ze vieln bravn Kinnern hie.
Un weil r dos esu gut bracht,
do wur ne ah ne Freed gemacht.
In jedem Haus, wu r bescherte,
wusst mr, dosses sich geherte,
ihm am Ende, wenn r ging,
noch schnell e Schnapsl hiezebring.
Mitunner worns a e por mehr -
denn "nee" ze sogn, dos fiel ne schwer.
Vun Haus ze Haus wurn Achim seine
Stimmung lustscher. Doch üm neine
- grode noch dan letzten Haus -
do wors beim Achim pletzlich aus.
R soch of amol när noch Sterne
un sackt zusamm´ nabn dr Laterne.
Su soßr a noch ewing später,
als sei Nachbar nu, dr Peter,
vun dr Kneip es Dorf nei lief
- grod da lang, wu dr Achim schlief.
Nu wor dos obr su e Ding
- wie´s unner Nachborn ahm su ging -
die beeden, sonst racht nette Manner,
kunnten gor net mitenanner.
Drum musst dr Peter gor net gruß
erscht ieberlegn, wos r bluß
jetzt mit dan Achim doch am End
su schennes glei mol machn kennt.
Ne Achim seine Fraa wor schu
in Sorge. Lieber Himmel. Wu
kunnt dar när stackn? Wenn nich bald
dr Achim kam, wur´s Assn kalt!
Do bochte´s an dr Dier. Herrje.
Es werd doch nischt passiert sein. Nee!
Ganz sterzsch wor se glei nausgerannt -
un glaabte kaum, wos se do fand.
Da soß dr Achim, kaane Froch.
Doch när de Baane worn do noch
ze sahn. Dr Rest wor gut vrstackt
im leern Rupprichsack verpackt.
E Schild hing dra: "Dos is fer Dich -
e annersch Backl gibts heit nich.
E fruhes Fast vom Weihnachtsmaa."
Un a e Schleefl hing noch dra.
De Fraa hätt ne am liebsten glei
en Tritt verpasst. Oder a zwei.
Ne Achim obr hert mr sogn:
"Nu, enn kennt ich schu noch vrtrogn."


Horst Bade schrieb am 7.12.2016 dieses Gedicht

Worauf es ankommt
Wenn das Jahr zu Ende geht
der Winter vor der Türe steht
Blätter fallen von den Bäumen
keine Zeit darfst Du versäumen,
denn schneller als man denken kann
kommt auch schon der Weihnachtsmann.

Durch Geschäfte alle laufen
wollen die Geschenke kaufen.
Dort kriegt man vieles, dieses nie
Einkehr, Ruhe, Harmonie.

Immer Eilen, ständig Hetzen
Liebe ist nicht zu ersetzen
des Menschen allergrößter Traum
liegt nicht unterm Weihnachtsbaum.

Jetzt ist es wieder mal so weit
ich wünsche uns Besinnlichkeit,
Gesundheit, Hoffnung in den Herzen
im trauten Licht der Weihnachtskerzen.


Christine Huß schrieb am 17.12.2016

Friedenslicht

Friedenslicht – Leben Licht
Müde Augen glänzen wieder
Wärme dringt in kalte Herzen
Verlorne Menschen hoffen wieder
Kranke vergessen ihre Schmerzen.

Friedenslicht – heller Schein
Leuchtest durch die Dunkelheit
In des Bergmanns tiefste Gruben
Leuchtest in die Weihnachtszeit
Bringst das Licht in alle Stuben.

Friedenslicht – Tragt es hinaus
Bringt Hoffnung allen Menschen
Leuchte weiter in der Welt
Erlösche niemals in den Herzen
Frieden sei nun auf der Welt.

Friedenslicht – Frieden Licht
Endlich soll es Frieden werden
Dies – der Menschheit großer Traum
Größer ist kein Wunsch auf Erden
„Frieden unterm Weihnachtsbaum“.

 


25.03.2016 Ostern

Fotolia 78492635 XS

Wir wünschen allen Freunden der Literatur im Erzgebirge ein schönes Osterfest!

Alte Lieder – neuer Gesang

Ein Gedicht von Susann Zill

geschrieben am 24.03.2016 von Susann Zill, Scheibenberg

im freien Fall, mal wieder
immer die gleichen Lieder
willst das eigentlich schon lang nicht mehr
trotzdem brach zusammen deine Gegenwehr

so viele andere Töne hast du angeschlagen
neue Worte hörte ich dich sagen
schwebtest sanft zu zarten Melodien
sah dich leuchten wie noch nie

doch auch wild kannst du dich drehen
Jeder sollte dich so sehen
wie du mit den Händen erschaffst
Kreativität in seiner reinsten Kraft

doch die Stürme um dich herum
drehten jede Hoffnung blitzschnell um
und nun weinst du wieder
diese traurig-trostlosen Lieder

wünschte mir, du gräbst sie ein
könntest einfach leuchtend sein
neue Pflänzlein würden sprießen
deine Träume wollen sie gießen

Und ein Lächeln zaubert sich
wie von selbst auf dein Gesicht!

05.02.2016

Ich möchte allen Mut machen, die sich ans Schreiben gewagt haben. Ich denke, ein jeder gute Gedanke zu Papier gebracht ist es wert, gelesen zu werden. Natürlich ist das immer Geschmackssache, ob es gefällt, aber das liegt im Auge des Betrachters. Also ich wünsche allen viele gute neue Ideen und Mut, dies auch zu veröffentlichen, sei es in den Lesebühnen oder anderweitig. LG Christine Huß

Hier ein kleines Gedicht von mir.

De Labnsuhr

De Labnsuhr ward frisch gestellt
Kimmt mer als Baby of de Walt
De Gahre zählt mer vorwärts zamm
Diessalbe Zeit gieht wag um Labn.

Jeder versucht sei Labn langLebensuhr Kopie
Gesund ze bleibn und a schlank
Drüm macht mer Sport oder Diät
Drmiet die Uhr sich lang noch dreht.

Ward mer ober doch mol krank
Gibt’s enn Doktor – Gott sei Dank
Sitzt mer schie ne Zeit im Zimmer
Streft dar Blick de Uhr a immer.

Doch dos brengt enn keene Ruh
Guckt mer damm Seescher länger zu
Rückwärts läfft da – uhne Mist
Öb dos de Labnsuhr wuhl is?

Gibt’s do sugar – wos wärs für Glück
ebber e Stück Labnszeit zerück?
Is de Uhr, die rückwärts gieht
ebber die, die rischtisch gieht?


 

Weinachten

Das Weihnachtsgedicht von eurer Iris Schürer 
Sie wünscht damit von Herzen ein frohes, möglichst auch ein wenig besinnliches Weihnachtsfest, ein paar geruhsame Tage zwischen den Jahren und einen guten Rutsch in ein hoffentlich friedliches, gesundes und glückliches 2016!

Weihnachtsgedicht 2015.

Fern sind oft in diesen Tagen
uns Gedanken an das Fest.
Fern und fremd, es gilt zu fragen,
ob es noch so sich feiern lässt.

Heilig Abend in die Metten,
dann kommt schon der Weihnachtsmann,
Essen reichlich, kannst drauf wetten,
nun ist für alle Schenken dran.

Ach, die Kinder wissen gar nicht,
was war es nur, was wünschten wir?
So vieles bringt der Weihnachtswicht,
an Spielzeug im Geschenkpapier!

Es geht um kaufen, kaufen, schenken,
viel Technik gibt’s schon für die Kleinen.
Besinnlichkeit - nicht dran zu denken!
Verdrängen, würden sonst wohl weinen.

Wer würde denn an diesem Tag
verkraften, offen es zu sagen:
Dass er von Herzen gar nichts mag
und auch nichts schenken wollte wagen?

Dass er so glücklich heute sei,
weil seine Lieben bei ihm sind?
Dass all das Festtagseinerlei
ihn nicht mehr freute wie als Kind?

Ein Lied, das würde er gern singen,
mit ihnen, seiner ganzen Sippe.
In ihren Herzen könnt' es klingen,
wie an des Christkinds Weihnachts-Krippe.

Gestehen könnten wir uns leise,
dass Frieden unser Wünschen sei.
Tut jeder das auf seine Weise,
sind Krieg und Not sehr bald vorbei.

Erkennen und geschehen lassen:
Die Welt muss endlich menschlich werden.
Kein Mensch darf einen andern hassen,
denn Frieden wollen wir auf Erden.

 

Weihnachten 2014

Allen Freunden der Literatur im Erzgebirge eine besinnliche Weihnachtszeit sowie Gesundheit und Erfolge im Jahr 2015 !
"Glück Auf" Peter K. Heinrich

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Ganz liebe Weihnachtsgrüße kommen auch aus Warmbad von unserer Autorin Birgit-Christine Butte

Weihnachtszeit

Weihnachtszeit, komm und bring uns, die wir vor Sehnsucht brennen, das, was wir lange nicht mehr kennen.
Ruhe, Frieden, stille Zeit, Freude an den kleinen Dingen,
und auch bei Gelegenheit, den Mitmenschen zum Lächeln bringen.
Weihnachtszeit, lass uns glauben, an ein Fest voller Liebe und Frieden,
öffne uns Menschen endlich die Augen, dass wir einander wirklich lieben.

Frohe Weihnachten wünscht 

Birgit-Christine Butte

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 Frau Karin Anfelder grüßt alle Erzgebirgsautoren mit einem Weihnachtsgedicht.

Weihnachtsgedicht

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Herr Dr. Jürgen Arnold und Frau Christine Arnold wünschen allen Freunden der Literatur im Erzgebirge DAMIT eine besinnliche Weihnachtszeit.

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Für die Adventszeit wünsche ich Ihnen und Ihren Familien alles Gute und dazu ein besinnliches Weihnachtsfest.
Karla Haubold

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Ein herzliches Glückauf , friedliche, schöne Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünscht Ihnen allen Erika Ranft.

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Unsere Erzgebirgsautorin Iris Schürer wünscht allen Freunden der Literatur im Erzgebirge eine frohe und besinnliche Weihnachtzeit.

Die schon lange - nämlich die ganzen letzten 12 Monate!!! darauf gewartet haben - auf das neue Weihnachtsgedicht von mir!* *Von ganzem Herzen wünsche ich, dass wir alle auch im kommenden Jahr in Frieden weiter leben dürfen und niemand darauf herein fällt, dass mit Krieg und Waffen die Probleme in unserer Welt gelöst werden könnten.
Es ist allein unsere Welt, in der wir unser einzigartiges, einziges Leben in Glück und Frieden verbringen wollen und nicht die der Industrie oder derer, die nur für mehr Gewinn und mehr Geld alles zu tun bereit sind.
Geld wärmt nicht.
Geld schafft keine Sicherheit, nur noch mehr Gier.
Geld brauchen wir alle nur soviel, wie wir für ein sinnvolles Leben brauchen. Und was ist denn für jeden von uns "sinnvoll"? Erstaunlich, was einem einfällt, fängt man erst einmal an nachzudenken, oder?

Wünschen wir uns, dass immer mehr Menschen genau nur noch DAS wollen!
Bleibt gesund, seid glücklich und seid dankbar für das, was Euch kein Supermarkt, keine Reiseveranstalter mit seinen "all inclusive"-Angeboten, kein Sky oder Pay-TV, kein Internethandel und keines der tollen neuen Medien dieser tollen, verrückten Welt geben kann
- genießt und seid dankbar für die Liebe, die Euch ein anderer Mensch, den Euch Eure Freunde, Kinder, Partner, andere Menschen eben,schenken!
Schenken eben, ganz ohne zu bezahlen. Toll, was?
Davon könnt Ihr nie genug bekommen, Liebe ist nie zu viel.
Lebt, liebt und hofft.
Herzlich, Iris Schürer

*Weihnachtsgrüße per WhatsApp*

Advent ist „Rachermannel“- Duft,
ist Plätzchen backen, Heimlichkeit,
sacht Hoffnung schwebet in der Luft,
und Licht durchzieht die Dunkelheit.

Welch Hochmut macht die Welt vergessen,
das hohe Fest soll Frieden bringen,
nicht grelles Blinken, reichlich essen,
nicht davon sollen Kinder singen.

Wo sind sie hin, die Jugendstimmen?
Vom Smartphon schallt es von youtube …

Wie anders war‘s, sich zu besinnen,
wie war’s, wenn still Gesang anhub?

Auch wenn die leisen Weihnachtsweisen
veraltet uns erscheinen:

Das Wichtige gilt’s neu zu preisen,
ums Weihnachtsfest soll niemand weinen.

Auf Facebook und im Internet
Mit Emails, Twitter und Whatsapp
Ein jeder heut‘ die Chance hätt‘
für Friedensgrüße mit viel Pepp!

Fröhliche Weihnacht, frohes Fest!
Die Heil’ge Nacht soll friedvoll werden,
Solch Wünschen Menschen hoffen lässt,

und Friede sei auf Erden!

Wonach wir uns am meisten sehnen

Wonach wir uns am meisten sehnen
Ist spät im Jahr uns sehr bewußt:
An eine Schulter sich zu lehnen,
zu sinken schwer an eine Brust.

Wenn uns das Jahr das Zählen lehrt
Vergangener und künft´ger Tage,
wenn uns Getriebne wen'ger schert
der Welten täglich schlimm´re Lage,

dann sinken wir in uns zurück.
Und plötzlich sind sie alle da:
Die Freunde, Kinder – welch ein Glück!
Das gibt es nur einmal im Jahr!

Im Glanz der Kerzen und der Wärme,
die das Zusammensein uns schenkt,
sind wir entronnen leerem Lärme
und jeder an den andren denkt.

Geschenke – oft mit Frust erstanden –
Verwandeln sich zum Weihnachtsfest
gar wundersam in Abgesandte,
die jeder für sich sprechen läßt.

Und durch die Stille schweben Worte,
die niemals ausgesprochen sind.
Sie flüstern: Hier an diesem Orte
sind wir, die Menschen wieder Kind.

Und sind erfüllt vom gläubig Geben,
und sind zum Feste reich beschenkt,
und freun uns zaghaft auf ein Leben
in dem uns Wärme wieder lenkt.

 

 

News

Lesesaal Juli 2017 - Weda Natalie Berger, Teilnehmerin am 8. Nachwuchsförderpreis der Literatur im Erzgebirge, stellt  hier ihre Geschichte vor "Das große Weinbergschneckenrennen"

KrimiLeseTour - das deutsch-tschechische Gemeinschaftsprojekt "Schatten über dem Erzgebirge" stellt sich der Öffentlichkeit vor. Alle Infos hier JETZT NOCH AKTUELLER: MIT RÜCKBLICK!!

Alle Ausschreibungen (Aphorismen & Kurzgedichte, Mundart im Leben, Mundart im Lokalfernsehen und Mundart auf YouTube) sowie das Teilnahmeformular "Aphorismen & Kurzgedichte" zum Grenzgänger 2017 - alle Infos hier

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